Diäten und Fastenkuren haben im Kampf gegen das Übergewicht versagt.
Je strikter die Diät, desto stärker stellt sich der Stoffwechsel
darauf ein, bei anschliessender Normalkost für kommende «magere«
Zeiten wieder mehr Fett einzulagern - der gefürchtete Jojo-Effekt stellt
sich ein.
Kein Mensch und schon gar nicht die Leckermäuler können auf Dauer
auf ihre Lieblingsspeisen verzichten - und sollen sie auch gar nicht. Denn
je mehr man auf etwas verzichtet, desto grösser wird der Wunsch danach.
Man sollte sich also hin und wieder seine Lieblingsspeisen erlauben und sie
ganz bewusst geniessen. Wer sich allerdings des öftern etwas Süsses
gönnen will oder wem Kaffee und Tee nur gesüsst wirklich schmecken,
der sollte die Hilfe von Süssstoffen in Anspruch nehmen.
Die verbreitetste Zivilisationskrankheit heisst Karies. Mangelnde Zahnpflege und Fehlernährung verursachen grosse Zahnschäden, leider schon bei Kindern und Jugendlichen.
Zucker und stärkehaltige Speisen sind eine Gefahr für das Zahnhartgewebe.
Um Karies und Paradontitis vorzubeugen, empfiehlt es sich, auf Süssstoffe
umzusteigen. Denn sie enthalten keine Kohlenhydrate und können deshalb
die Zähne nicht angreifen.
Eine regelmässige Zahnpflege und Zahnkontrolle ersetzen Süssstoffe
deshalb noch lange nicht.
Sowohl Süssstoffe als auch Zuckeraustauschstoffe sind vor allem für Diabetiker von Vorteil, weil sie im Gegensatz zu Zucker den Insulinhaushalt nicht belasten. Mit Süssstoffen spart man allerdings mehr Kalorien ein, weil sie im Unterschied zu Zuckeraustauschstoffen überhaupt keinen Beitrag zur Energiebilanz liefern. Für die häufig übergewichtigen Diabetiker, die abnehmen müssen, sind Süssstoffe deshalb oft die bessere Wahl.